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Die Pflege ist seit mindestens zwei Jahrzehnten durch Personalknappheit geprägt. Verstärkt wird dieses Problem jetzt und in Zukunft durch die sogenannten Babyboomerjahrgänge. Jetzt kommen mehr Menschen ins Rentenalter und zwangsläufig entsteht ein erhöhter Bedarf an Pflegebedürftigkeit.
Die vorhandenen Dienste werden nicht in der Lage sein, die Bedarfe abzudecken. Um Unterstützung für Menschen mit Hilfebedarf sicher zu stellen , bedarf es zusätzlicher Ressourcen. Eine davon könnten Caring Communitys sein.
Der Mensch ist bei den Caring Communities ist nicht auf einen Pflegefall reduziert. Es folgt einem holistischen Menschenbild und ist auf gelingendes Leben und Lebensgestaltung unter Bedingungen von Pflegebedürftigkeit ausgerichtet.(Steiner-Hummel, 1997)
Das hat Auswirkungen auf die Struktur der Angebote
Der Erkenntniss, dass zentral gesteuerte Sicherungssyteme werden ihrem Sicherstellungsauftrag vor Ort nicht gerecht.
Und werden oft nicht in der Lage sein, den Menschen hinter dem Pflegebedarf und- fall zu sehen.
Sorgende Gemeinschaften sind nicht der Lückenfüller für pflegepolitisches Missmanagment.Sie sind vielmehr eine Möglichkeit bei Pflegebedürftigen und anderen Personen ein gutes Altern zu ermöglichen.
Der Begriff der Cairing Communities steht für viele Konzepte und Strategien. Hier muss jede Gruppe eine eigene Zielbildung und Vorgehensweise entwickeln. Und das wird in der Vorbereitung von Gruppen im Mittelpunkt stehen; ein eigenes selbst entwickeltes Verständnis und Handlungskonzept von CC und kommunalem Handeln.
Wenn wir die Gemeinde Maisach als Kommune im ursprünglichen Sinne verstehen und die Macht haben die Caring Communitys als zentrale Rolle bürgerschaftlichen Engagements verstehen, die auch in Beteiligungsprozesse eingebunden werden und die Gesamtaufgabe der(Versorgung), die sich ergänzen um zur Erfüllung der Gesamtaufgabe, das Ihnen Gemäße bei zu tragen.(Klie, 2014 a)
Modernes Subsidaritätsverständnisse….Auch die CSU hat das Subsidritätsprinzip als ein wichtiges Verständnis für ihre Politik entdeckt. “Das Subsidiaritätsprinzip ist ein wichtiges Konzept, das in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt. Es besagt, dass höhere staatliche Institutionen nur dann regulativ eingreifen sollten, wenn die Möglichkeiten des Einzelnen, einer kleineren Gruppe oder niedrigeren Hierarchieebene allein nicht ausreichen, eine bestimmte Aufgabe zu lösen. Die Ebene der Regulierungskompetenz sollte dabei immer so niedrig wie möglich und so hoch wie nötig angesiedelt sein. Dieses Prinzip ist insbesondere für föderale Bundesstaaten wie Deutschland, Österreich, die Vereinigten Staaten und die Schweiz sowie für die Europäische Union von Bedeutung 2. Es betont die Selbstverantwortung und Eigenverantwortung auf lokaler Ebene und fördert eine effiziente Aufgabenteilung zwischen verschiedenen Ebenen der Gesellschaft und des Staates.” Ki copilot 4.4.2024 16:28
Die politische Dimension der CC beschreibt Klie in vier Punkten:
1.Rekommunalisierung der Pflege
CC betont die besondere Verantwortung der örtlichen Politik und impliziert auch in der Langzeitpflege eine Stärkung der Kompetenzen und Ressourcen der Kommunen. Wir haben es gerade in der Langzeitpflege mit ungleichen Lebensbedingungen zu tun.
2. Demokratisierung der Langzeitpflege
60 Prozent der erwachsenen Bevölkerung hat schon mit Care und Sorgeaufgaben zu tun gehabt. Die Erahrungen sind lebensprägend. Wenn die Mächtigen ein Interesse daran haben, dass gute Lebensbedingungen für alle vor Ort gelten sollen und die Fragen von Sorgen und Versorgen zivilgesellschaftlich aufgenommen werden und in kommunale Beteiligungsprozesse eingebunden werden, sodass für die speziellen Aufgaben der älteren Bevölkerung ein Leitbild erstellt wird, das unter Bürgerbeteiligungsprozessen erstellt wird.
3. Aufdecken ungedeckte Bedarfe
CC -konzepte können pflegepolitische Desiderate aufnehmen, wenn sie
ungedeckte Bedarfe in den Blick nehmen
ausbeutungsähnliche Verhältnisse aufdecken…Pflegeaufgaben nur aus finanziellen Erwägungen übernommen werden
das Thema osteuropäischer Haushaltshilfen thematisiert werden.
4. Die Rolle der Ehrenamtlichkeit muss geklärt werden.
Caring Community- notwendige Debatten allgemein und insbesonders in Maisach
Angesichts der Ortsabhängigkeit von Bedingungen guten Lebens für auf Pflege angewiesenen Menschen führt an einer stärkeren Verantwortung der Kommunen für die Pflege kein Weg vorbei. Die Menschen werden nicht als Kunde gesehen, sondern als Bürger *innen, um deren Teilhabesicherung es geht. Gutes leben unter Bedingungen von Pflegebedürftigkeit gelingt nur im MIx unterschiedlicher Hilfen mit ihren jeweiligen Handlungslogiken und-modi.
“Auch professionellen Dominanzansprüchen in der Langzeitpflege begegnet der Caring Community – Ansatz kritisch.Auf Pflege angewiesene Menschen brauchen gute professionelle Unterstützung. Sie allein kann allerdings keineswegs die Bedingungen guten Lebens gewährleisten.Die Bedingungen guten Lebens orientieren sich an Nussbaum (1999).
Care ist mehr als Pflege in einem auf Pflegehandlungen und Qualitätsstandards von Fachpflege reduzierten Sinn. Es ist ein am Menschen orientiertes Leitbild .
Aus Sicht der Fachpflege werden CC Ansätze auch als Deproffiessionlisierung verstanden.
Zusammenfassender Ausblick:
Der Begriff steht für Bemühungen um die Demokratisierung des Pflege-und Sorgediskurses und zugleich für eine Einhegung des Pflegemarktes in die Logik des Gewährleistungsstaates….der Sorge dafür trägt, dass Menschen überall, wo sie leben in ihrer Gesundherit gestärkt, in ihren Mwenschenrechten geschützt und in ihrer Teilhabe und -bis zu ihrem Lebensende hin gefördert werden gabe.
CC kann dort seine gesellschaftspolitische Kraft entfalten, wo sie in örtliche Debatten um Sorgearrangements eingebunden werden.